Was ist ein Key Risk Indicator in der Cybersicherheit?
Schlüsselrisikoindikatoren (KRIs) sind entscheidende Kennzahlen, die von Sicherheitsverantwortlichen und Risikomanagement-Teams genutzt werden, um die Exposition gegenüber Cyberrisiken zu überwachen und zu messen.
KRIs können verwendet werden, um Änderungen im Risikoprofil Ihres Unternehmens zu überwachen, Einblicke in Schwachstellen in Ihrer Sicherheitsinfrastruktur oder digitalen Umgebung zu gewinnen und die kontinuierliche Risikobewertung zwischen Sicherheitsaudits zu unterstützen.
KRIs werden oft mit Schlüsselkennzahlen (KPIs) verwechselt, aber es gibt einen Unterschied: KRIs ermöglichen es, Cyberrisiken zu überwachen und zu quantifizieren, damit schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Ein KPI hingegen misst die Sicherheitsleistung, den Fortschritt gegenüber Zielen und Trends über die Zeit.
Betrachten wir fünf KRIs, die Sie überwachen sollten, um die potenziellen Risiken für Ihre Organisation zu verstehen.
KRI #1: Umfang Ihrer Angriffsfläche
Ein wichtiger KPI ist das Wissen, wo Risiken in Ihrer digitalen Umgebung verborgen sind. Doch während Ihr Unternehmen sich in die Cloud, über Geschäftseinheiten, geografische Regionen und Remote-Standorte ausdehnt, kann es schwierig sein, Ihren digitalen Fußabdruck zu entdecken und zu validieren, potenzielle Risiken zu identifizieren und Abhilfemaßnahmen zu priorisieren.
Eine Möglichkeit, diese Einblicke zu gewinnen, ist die Verwendung eines Entdeckungs- und Berichtstools wie dem Scannen der Angriffsfläche. Diese Technologie inventarisiert automatisch und kontinuierlich Ihre digitalen Assets, weit über Ihren traditionellen Netzwerkperimeter hinaus. Die Ergebnisse werden in Dashboard-Ansichten präsentiert, Assets werden nach Standort identifiziert und Bereiche mit konzentriertem Risiko hervorgehoben, sodass Sie schnell Maßnahmen ergreifen können.
Zu überwachende KRIs umfassen:
- Zuvor unbekannte Instanzen von Cloud-Diensten oder Schatten-IT und deren Risikoprofil.
- Geschäftseinheiten, Tochtergesellschaften oder Außenstellen, die die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens nicht einhalten.
- Das Risikoprofil kritischer digitaler Assets, wie einer Cloud-Instanz, die sensible Daten speichert.
- Bereiche mit höchster Risikobelastung.
KRI #2: Vorhandensein von Malware
Das Vorhandensein von Malware in Ihrem Netzwerk ist ein starker Indikator für die Wahrscheinlichkeit einer Sicherheitsverletzung, und Einblicke in Malware-Aktivitäten sind entscheidend, um die Cyberrisiko-Exponierung Ihrer Organisation zu reduzieren. Doch Malware-Entwickler sind geschickt darin, bösartige Software zu entwerfen, die von traditionellen Antiviren- und Scan-Tools unentdeckt bleibt.
Obwohl keine Organisation vor Malware gefeit ist, können Sie mit den leistungsstarken datengesteuerten Einblicken von Bitsight Maschinen entdecken, die möglicherweise bereits kompromittiert sind. Sie können auch Benutzerverhalten identifizieren, das Malware in Ihr Netzwerk einführen könnte, und das Risikoniveau für Ihr Unternehmen klassifizieren.
Zu überwachende Malware-KRIs umfassen:
- Die Exponierung von Mitarbeiteranmeldedaten im Dark Web (Hacker nutzen diese Informationen, um in Ihr Netzwerk einzudringen und Malware zu installieren).
- Fälle von kompromittierten Dateien, die von Mitarbeitern heruntergeladen wurden.
- Die Anzahl der von Malware oder Botnets betroffenen Maschinen.